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"The Phobos Ensemble"

 

 

‚lux aeterna‘ (CD) 


VÖ: 2012

 


Tracks:

1.Blood Leaves

2.Redeemer Unleashed

3.Shock Treatment

4.Ancient Chrome

5.Steamhammer

6.Omni te absolvo

7.Unburied

8.The Fallen

9.lux aeterna

10.Charons Waltz


 

LUX AETERNA – Das seit 2010 bestehende Kollektiv lässt ohne Skrupel ihr Debütalbum, bestückt mit 10 hochkarätigen Tracks, auf die Welt los. Wenn man so will kann deren Stil als ein hervorragend gemixter Cocktail mit den verschiedensten Zutaten bezeichnet werden. Death, Grind, Thrash, Experimental und diverse Rockelemente werden von den Jungs unglaublich harmonisch vermengt und geben genau das wieder was es ist: eine selbstkreierte Identität, welche sich mit gutem Gewissen vom Einheits- und Nachahmbrei distanziert.

 

Jeder der 10 Tracks fordert das Maximum an Konzentration und entwickelt von Titel zu Titel mehr Lust auf diese Band. Was genial kommt, ist die kraftvolle aber nicht giftige Art, mit der diese Tracks arrangiert wurden. Eine Band, die Gitarren und Trommeln durch raketenartige Anschläge so exakt auf den Punkt bringt und technisch so ausgefallen ackert, verdient den vollsten Respekt.

 

Die stimmlichen Einlagen sind gewöhnungsbedürftig, doch scheinen in diesem durchdachten Konzept passend. Song für Song entdeckt man immer wieder frische Züge der vokalistischen Performance, wobei gewisse Hirnwindungen zwar schräg stimuliert werden, nach näherer Betrachtungsweise aber einen bedeutenden Teil ihres Vorhabens darstellen.

 

Fazit:

„The Phobos Ensemble“ agieren technisch auf einem sehr hohen Level. Die Jungs zeigen einem was man alles aus seinen Instrumenten herausholen kann. Sie stellen sicherlich keine Mainstream Band dar und die Massentauglichkeit wird wahrscheinlich auch ausbleiben. Jedoch ist zu vermuten, dass das gar nicht beabsichtigt wird. Die treffende Formulierung wäre zwischen Wahnsinn und musikalischer Durchtriebenheit - Eine unbestreitbare Kaufempfehlung!“

 

 

Fav. Songs:

Shock Treatment – Ancient Chrome – Unburied – The Fallen – Charons Waltz


 

 

verfasst von: Ingo