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"le_mol"

 

'aleph one'

 

Erscheinungsjahr 2013

 

Experimental, Instrumental, Postrock

 

Eigentlich kaum zu glauben, dass le_mol „lediglich“ aus 2 Bandmitgliedern besteht – so vielfältig und breitgefächert hört sich der Sound auf ALEPH ONE an. Hinter dem „ 2 – Mann – Loop – Orchester“, wie sie sich selbst bezeichnen, stehen Raimund Schlager und Sebastian Götzendorfer aus Wien.

Beginnend mit „Heart waiting fort he beat“ werden die Zuhörer auf eine atmosphärische, effektvolle, fast verträumte Reise eingeladen. Der Opener besticht meiner Meinung nach vor allem durch den gekonnten Einsatz des Schlagzeugs, der dem Ganzen aber so was von Lebendigkeit und Power verleiht.

Bei den darauffolgenden Nummern „Koro Trombones“ und „Bertram“ wird auf kreative Art und Weise mit Ambient Soundscapes experimentiert, wobei vor allem „Bertram“ auf düstere, fast schon beklemmende Atmosphäre ausgelegt ist. „Reglev“, eine wunderschöne Nummer, bei der Klavier und Xylophon klar im Vordergrund stehen, steigert sich ruhig beginnend zu einem energiegeladenen Höhepunkt der Platte. Auf „The Jackdaw“, ein kurzes Interlude, folgt „Oh great! Nostalgie“ – eine getragener, jedoch keineswegs langweiliger Track, der von schönen, eingängigen Melodielinien und gelungenem Zusammenspiel aus Laut und Leise geprägt ist. Ihr Gespür für Melodien, Vielseitigkeit und markante Beats stellen aleph_one abschließend einmal mehr in „No hopes in expectations, errors excepted“ unter Beweis – kurz gesagt: ein facettenreiches Klangfeuerwerk!

 

„Meiner Meinung nach recht anspruchsvolle Kost, trotzdem überraschend leicht zugänglich, auch wenn der eine oder andere Teil erst nach mehreren Durchläufen seine volle Schönheit entfaltet.“

 

Faves:

* Heart waiting fort he beat * Oh great! Nostalgie

 

 

 

verfasst von:Karin